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Mein bislang einziger Hauptwohnsitz:

Langenreinsdorf, jetzt Teil der Stadt Crimmitschau,

aus der Vogelperspektive.

Kontakt:

Mail an den webapprentice


Rolf Pinther*26.6.1950 in Crimmitschau.

1957-61 Grundschule in Langenreinsdorf.

1961-65 POS "Ernst Schneller", Neukirchen.

1965-68 Lehrling "Rinderzüchter" in Langenreinsdorf. Facharbeiterbrief 1968.

1968-72 Transportarbeiter im VEB Möbelkombinat, Werk Werdau, PS Crimmitschau,

daneben:

1968-70 Abschluß der 10. Klasse an der KVH Werdau nachgeholt.

1970-72 Abschluß des Abiturs an der KVH Werdau nachgeholt.

1972-76 Studium der Mathematik an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Diplom-Mathematiker 1976.

1976-91 Leiter Finanzökonomie (Preise, Kredite, Kasse) bei "Quintett-Moden" Glauchau.

zum 31.12.1991 (mit ca. 1000 Leuten auf einen Schlag) durch "Treuhand"-Geschäftsführer entlassen.

1992 vier Monate arbeitslos, durch Arbeitsamt vermittelt:

seit 01.5.1992: Verwaltungsangestellter.

seit Mai 1998: Mitglied der SPD² (letzter Anstoß: Bundeskanzler Kohl trat erneut an).

Ich bin ev.-luth. getauft und konfirmiert (Konfirmandenspruch: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Keiner kommt zum Vater, denn durch mich).


²Es handelt sich um die erste Mitgliedschaft in einer Partei überhaupt. Der webapprentice hatte sich zeitens der DDR nicht einmal den "Jungen Pionieren" angeschlossen, damit insbesondere auch seiner Klassenlehrerin einigen Ärger verursacht (Statistik wurde wohl unsauber).

Wegen der den Parteien in der Bundesrepublik zugeordneten großen Macht, sollten viel mehr Bürger einer Partei ihrer Wahl beitreten und aktiv mitarbeiten. Wie im Falle Helmut Kohls verfestigt sich der Eindruck, daß das Parteiengesetz möglicherweise die vorhandenen Strukturen begünstigt, anderen, häufig besser befähigten, Kräften eine zu kleine Chance läßt. So kann das Volk seine durchaus vorhandene Meinung m.E. am besten durch Beteiligung/Beitritt und Wahl von Vertretern (mit Motteler zu sprechen, vgl. dort, 13.7.1867) "... die es ehrlich mit dem Volk gemeint haben..." zum Ausdruck bringen (bei Motteler heißt es übrigens noch "Männer", wählen konnten seinerzeit nur begüterte Männer, Frauen überhaupt nicht. Das hat, wie vieles weitere, die SPD geändert).

Die politische Meinungsbildung in den Parteien muß verbessert werden. Unfähige Kräfte müssen schneller abgewählt werden können. Mein, noch zu bearbeitender, Vorschlag wäre, Wahlen mit einem einzigen Kandidaten -hatten wir in der DDR als Regel, jetzt in den Parteien auch zu häufig- nicht zuzulassen. Wenn es an Kandidaten fehlt, handelt es sich nicht mehr um eine Partei. Per Gesetz könnte jede Bewerbung um Parteiämter, etwa Stellvertreter, mit der Verpflichtung gekoppelt werden, auch für das jeweils höchste Amt zu kandidieren. Die Angst, sich "zu weit vorzuwagen", dann beim gewählten Chef in "Ungnade" zu fallen (was ist das für ein kleinkarierter Chef), führt häufig zu einer Konservierung überholter Strukturen, zu den falschen Leuten an der Spitze. Bei der den Parteien zugeordneten Bedeutung, dem Geld, welches der Steuerzahler für diese bereitstellt, kann letzterer verlangen, daß dies abgestellt werde, immer eine tatsächliche "Wahl" stattfindet. Mit der Chance, die/den besten zu berufen.

Im Falle Kohl hieß es jahrzehntelang, er würde mögliche Konkurrenten (deren Chancen kennenzulernen der Steuerzahler Anspruch gehabt hätte) "wegbeißen". Das Ergebnis war dann der Machtverlust seiner Partei insgesamt, an sich gewollt in der Demokratie, jedoch nicht billig. Durch eine lebendige innerparteiliche Demokratie, die möglicherweise durch einige Änderungen am Parteiengesetz beflügelt werden könnte, hätte dies eventuell vermieden werden können.